... findet am 12. November 2005 im
Gasthaus Grüner Baum in Kühnhofen (das direkt zu Hersbruck gehört)
statt. Im Folgenden einige Auszüge aus der Festrede des 1.
Vorsitzenden Günther Langheinrich sowie Bilder von den
Feierlichkeiten.
Sehr
verehrte Damen und Herren,
natürlich ist es an einem Ehrenabend
guter Brauch, einen Rückblick zu halten über die vergangenen vierzig
Jahre. Ich werde versuchen, Ihnen in einem Zeitraffer wichtige
Fakten und Begebenheiten in dieser Zeit in Erinnerung zu rufen.
Ganz augenfällig gliedert sich der
FRB nach meiner Meinung in zwei wesentliche Zeit-Abschnitte, ohne
dass ich jedoch eine Wertung der einzelnen Abschnitte vornehmen
will, da jede Zeit-Epoche ihre eigene Geschichte schreibt...
Die gute alte Zeit
Die Zeit, beginnend
mit der Gründung, die Beteiligung an der ersten Stadtratswahl mit
dem FRB im Jahre 1966 bis hin zu der Stadtratswahl im Jahre 1984
möchte ich als die gute, alte Zeit bezeichnen, in der es nie einen
Mangel an Stadtrats-Wahlbewerbern in einer entsprechenden Vielzahl
und auch in einer entsprechenden Qualität gegeben hat.
Die Idee, eine
neutrale, überparteiliche Gruppe im Stadtrat zu gründen, ist, wie
sie wahrscheinlich alle bereits wissen, vor genau 40 Jahren, also im
Jahre 1965 aufgrund mehrerer aktueller Anlässe aus der Stadtpolitik
der Stadt Hersbruck, in einem Urlaub unseres Ehrenvorsitzenden
entstanden.
Durch die ihm heute
noch anhaftende Überzeugungskraft konnte er in kürzester Zeit
mehrere honorige Hersbrucker Bürger von dieser Notwendigkeit
überzeugen, sodass der sodann durch 14 Herren gegründete Freie
Rathausblock bei der Stadtratswahl 1966 ein sagenhaftes Ergebnis
erreichte und mit 5 Stadträten in den Stadtrat einzog. In den
Folgeperioden und durch die Eingemeindung des Ortsteiles
Altensittenbach war der FRB im Jahre 1972 mit sage und schreibe 8
Stadträten im Stadtrat vertreten.
Diese Zeit endete logischer Weise, bedingt durch die gemeinsame,
fast gleichmäßige Altersstruktur der seinerzeitigen Kandidaten, die
sich damals fast geschlossen und befriedigt durch ihre positive
Stadtratsarbeit auf ihr wohlverdientes Altenteil zurückgezogen
haben.
Die
Neuzeit
Die Neuzeit oder
die Ist-Zeit begann dann bei den Stadtratswahlen im Jahre 1990, bei
der dann bereits unter der Führung von Werner Häffner leider nur
noch drei Stadträte aus den Reihen des FRB gewählt wurden.
Ich möchte hier an dieser Stelle einmal unserem Werner ganz
herzlich und offiziell dafür danken, dass er den FRB über diese doch
sehr schwierige Zeit, wenn auch verbunden mit einigen Blessuren, im
wahrsten Sinne des Wortes am Leben erhalten hat. Allen, die daran
auch mitgearbeitet haben, wie z. B. Hans Lotter, Thomas Renner,
Werner Hartmann, Fritz Renner, u.s.w. sei ebenfalls herzlich
gedankt.
Doch bereits im Jahre 1996 konnte
nach einem sehr intensiv geführten Wahlkampf wieder ein vierter
Stadtratssitz hinzugewonnen werden, was durch die Wahlergebnisse der
„großen Parteien“ für uns bedeutete, bei den meisten Abstimmungen
das Zünglein an der Waage zu sein. Ferner waren und sind wir wieder
in allen wichtigen Ausschüssen vertreten, was für die gesamte
Stadtratsarbeit sehr von Vorteil ist. .....
..... Es würde aber heute an diesem
Abend sicher zu weit führen, mit doch auch aus der Presse bereits
bekannten Stadtproblemen Ihre Zeit weiter in Anspruch zu nehmen.
Was jedoch unbedingt zu einem
Jubiläum gehört, ich denke Sie ahnen es schon, sind natürlich
Ehrungen.
An erster Stelle sind hier die
Gründungsmitglieder Dr. Richard Pemsel, Fritz Renner und Leo Weber
genannt.
Dr. Richard Pemsel wegen seiner
24-jährigen Zugehörigkeit zum Stadtrat, wegen seiner Zeit in dieser
Phase als Fraktionssprecher und Vorsitzender des FRB und wegen
seiner großen Verdienste bei der Landkreisreform, wo er federführend
als Sprecher für die Kommission zur Vertretung der Interessen der
Stadt Hersbruck erfolgreich tätig war.
Fritz Renner wegen seiner 24-jährigen
Zugehörigkeit zum Stadtrat und was natürlich aufgrund seines Berufes
selbstverständlich war, weil er in dieser Zeit auch die Position des
Rathausblockes im Bauausschuss besetzte
Leo Weber wegen seiner 24-jährigen
Zugehörigkeit zum Stadtrat und für seine hervorragende Vertretung
des FRB als zweiter Bürgermeister unserer Stadt für die Dauer von 12
Jahren.